Künstlerische Leitung
Ulrike Danhofer
Ulrike Danhofer wurde in Graz geboren und studierte in der Ausbildungsklasse von Prof. Christos Polyzoides an der Grazer Musikhochschule Violine. 1983 legte sie die Diplomprüfung mit Auszeichnung ab und erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Im Anschluss daran folgten Repertoirestudien bei Prof. Franz Samohyl in Wien und von 1984 bis 1987 weitere Studien in der Meisterklasse von Prof. Max Rostal am Konservatorium Bern, Schweiz. 1987 erwarb sie das Solistendiplom.
Meisterkurse bei Igor Oistrach, Wolfgang Schneiderhan, Sandor Végh, Valery Klimov und Wolfgang Marschner, sowie die Zusammenarbeit mit Lord Yehudi Menuhin und Tibor Varga gaben weitere wichtige künstlerische Impulse.
Ulrike Danhofer ist Preisträgerin und Stipendiatin zahlreicher Wettbewerbe und Stiftungen und übt eine rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in Europa und Asien aus.
Solokonzerte spielte sie u.a. mit der Slowakischen Philharmonie, dem Berner sowie dem Duisburger Sinfonieorchester, dem Orchestra Internazionale d’Italia, der Capella Istropolitana und dem Grazer Symphonischen Orchester.
Ulrike Danhofer wirkte bei namhaften Festivals wie z.B. beim Klangbogen Wien, bei wien modern, beim Carinthischen Sommer, bei der Styriarte, beim Steirischen Herbst, bei den Eggenberger Schlosskonzerten, beim Festival della Valle d’Itria mit. Eine lange Duopartnerschaft verband sie mit dem bekannten Komponisten und Pianisten Ivan Eröd.
Von 1990 bis 2000 war Danhofer 1. Konzertmeisterin des Grazer Symphonischen Orchesters unter Fabio Luisi und Milan Horvat und hatte außerdem von 1996 bis 2000 die künstlerische Leitung des Orchesters sowie der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde inne. In dieser Zeit ergab sich eine künstlerisch wertvolle Zusammenarbeit mit Bruno Canino, Gerard Caussé, Thomas Hampson, Kim Kashkashian, Alfredo Perl, Pepe Romero, Heinrich Schiff, Pieter Wispelwey u.a.
Von 1988 bis 2002 unterrichtete Ulrike Danhofer an der Grazer Musikuniversität, ab 1994 auch an der Wiener Musikuniversität, wo sie seit 2002 als ordentliche Professorin eine Violinklasse leitet.
Ulrike Danhofer ist Dozentin bei internationalen Sommerkursen sowie beim Wiener Jeunesseorchester und dem European Philharmonic Orchestra. Sie ist als Jurorin bei Wettbewerben tätig und wurde 2004 zur österreichischen Präsidentin der ESTA (European string teachers association) ernannt.
Ulrike Danhofer spielt eine Violine von Nicolaus Gagliano aus dem Jahr 1762.
